Wenn es um den Verkehr in Wiesbaden geht, so hört man aus meiner Sicht ständig nur, dass man gegen ein Verkehrsmittel oder gegen einen Verkehrsteilnehmer ist. Dabei brauchen wir doch alle Verkehrsteilnehmer und - mittel um eine Lösung für die Probleme im Verkehr zu finden.

Um hier eine Balance zu finden, habe ich folgende Vorschläge:

  1. Um alle Verkehrsteilnehmer ins Boot zu holen und ihnen zu zeigen, dass alle wichtig sind, brauchen wir erst mal ein inhaltliches Statement. Die CDU könnte hier voran gehen und im Wahlkampf sich für die Wichtigkeit aller Verkehrsteilnehmer einsetzen.

  2. Eigentümer oder Mieter eines Stell- oder Garagenplatzes sollten verpflichtet werden, diesen auch für ein Auto zu nutzen. Es kann nicht sein, dass Garagen als Rumpelkammer dienen und Autos öffentliche Parkplätze blockieren, obwohl die Möglichkeit besteht, das eigene Auto auf privaten Flächen zu parken.

  3. In Zeiten von Corona hat es viel ruhenden Verkehr gegeben. Teilweise haben sich neue Hybridmodelle entwickelt in denen Arbeitnehmer 2 bis 3 Tage Home Office haben und die restlichen Werktage ins Büro mussten. Das hat auch dazu geführt, dass viele Pendler nicht das Auto nutzen mussten. Hier sollte mit den ansässigen Unternehmen, gerne auch kommunalübergreifend dafür geworben werden, dass sich Unternehmen, deren Geschäfte es zulassen, auch für solch ein Hybridmodell entscheiden.

  4. Als quasi Gegenalternative könnte man die durch die Pendler frei gewordenen Parkflächen nutzen, indem man zeitbegrenzte Fahrradwege installiert (Vorbild "Pariser Modell") . Selbstverständlich sollte das nur an Stellen umgesetzt werden, an denen auch ein Fahrradweg Sinn ergibt.

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