Es ist unerträglich, dass die Bereiche um das Kurhaus, das Theater und die Parkanlage am Warmen Damm immer mehr zu einem Aufenthaltsort von Feierlaunigen, besonders Jugendlichen, sowie Drogenkonsumenten und anderer auffälliger Gruppierungen verkommt. Dort wird, besonders Abends und am Wochenende, mit auffällig lauter Musik aus dem Smartphone gefeiert, ganz offen Alkohol aus Wodka-, Wein- und Sektflaschen getrunken, da werden Joints geraucht, dass das ganze Bowling Green oder der warme Damm danach riecht, da sitzt man auf den Lehnen der Parkbänke-die Schuhe auf der Sitzfläche, oder hängt bei Regen auf den überdachten Treppen und Gängen am Theater ab. Geparkt wird unerlaubt vor dem Theatereingang. Die Kippen, die Flaschen sowie andere Reste der oftmals als „Vorglühen“ abgehaltenen Zusammenkünfte werden leider nicht oder nur halbherzig entsorgt. Davon zeugen Müllberge und Glassplitter am nächsten Morgen. Hundeführer, Jogger und die Mitarbeiter der ELW können da ein Lied von singen.
Das ist ja ein wirklich toller Anblick für alle Besucher von Kurhaus und Theater und hinterlässt bestimmt einen nachhaltigen Eindruck bei den Bürgern und Gästen aus aller Welt.
Zumal in dem Bereich so gut wie nie Polizei oder Ordnungskräfte dauerhaft vor Ort sind bzw sein können. Das Sicherheitsgefühl, besonders älterer und weiblicher Bürgerinnen, nach einer Veranstaltung auf dem Weg zum Parkhaus, zur Bushaltestelle oder durch den Kurpark, verstärkt dieser Zustand bestimmt auch nicht.
Es muss sich dort was ändern: Betretungsverbot auf dem Bowling Green,
-Offener Konsum von Alkohol und Drogen im unmittelbaren Kurhaus- oder Theaterbereich verbieten,
-ständige Präsenz von Polizei, Ordnungskräften oder Security vor, während und nach Veranstaltungen im Theater oder Kurhaus,
-Verhaltensregeln für Kurpark, Kurhaus, Theater und schützenswerte Einrichtungen erstellen, aufstellen, kontrollieren, sanktionieren,
-viel mehr Abfallkörbe oder -tonnen aufstellen und auch am Wochenende leeren,
-mehr öffentliche Grillflächen ausweisen.
Das gilt natürlich auch für andere Parks und Grünanlagen im Stadtgebiet, z.B. Kranzplatz, Reisingeranlage, Biebricher Schlosspark, Nerotal, Düreranlage, Kasteler Rheinufer usw.
Es soll nicht alles verboten werden- aber es kann auch nicht alles erlaubt sein. Es muss verlässlich ruhige und geschützte Bereiche geben, auch und ganz besonders in der Öffentlichkeit. Das ist auch Umweltschutz.
Radfahren und Autofahren wird in Wiesbaden ja mittlerweile auch scharf reglementiert, eingeschränkt, wie auch immer, es gibt jedenfalls aufwendige und kostspielige Regelungen diesbezüglich.

Das soll keine Pauschalabrechnung sein, aber es ist immer wieder auffällig und durchaus keine Momentaufnahme oder Wahrnehmung eines Einzelnen.
Viele Gäste sowie Wiesbadenerinnen und Wiesbadener würden sich über mehr Sicherheit und Ordnung freuen.

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