Beruflich bin ich global vernetzt, und so habe ich viele Freunde und Bekannte, die in unserem Land und in unserer Stadt beruflich erfolgreich und von unserem Land überzeugt sind, obgleich Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. Sie wissen, wie wichtig Sprachbeherrschung ist. Als Eltern waren oder sind sie bemüht, ihren Kindern neben einem Schulerfolg im hiesigen System, von dessen Bedeutung für das Fortkommen ihrer Kinder sie überzeugt sind, auch die Sprache ihres Herkunftslandes zu vermitteln. Oft ist das mit großen Problemen verbunden, weil Anlaufstellen und Lehrkräfte fehlen. Viel wird ehrenamtlich und in Eigenregie improvisiert.

Dieses Engagement finde ich bewundernswert und unterstützungswürdig. Als exportorientiertes Land braucht Deutschland, Hessen, Wiesbaden Menschen, die sich in mehreren Sprachen differenziert ausdrücken können. Ließ sich dafür in Zusammenarbeit mit migrantischen Vereinen nicht eine Anlaufstelle schaffen, Räume und Lehrkräfte stellen? Das wäre ein wichtiger Beitrag nicht nur zur Integration, sondern zur Stärkung unserer Region!

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