Nicht erst seit Paris und Stuttgart wissen wir, dass Menschen aller Altersgruppen, die nichts tun haben, die sich nicht verstanden wissen, über deren Köpfe hinweg nicht nachvollziehbar entschieden wird, die keinen Standort in einer Stadt haben, die sich nicht angenommen fühlen, nur auf dumme Gedanken kommen.

Die Kirchen bieten noch hier und da Angebote, haben sich aber vergleichsweise lange schon auf überschaubare Angebote zurückgezogen oder sprechen die Mehrheit nicht (mehr) an. Rühmliche Ausnahmen bestätigen die Regel.

Die Folge ist Vereinsamung in allen Generationen. Zudem sterben die Vereine langsam aus, weil sie keinen Nachwuchs haben, keiner mehr etwas ehrenamtlich für eine Gemeinschaft dauerhaft übernehmen will etc.

Wir brauchen in Wiesbaden wieder mehr Begegnungsstätten auf und für alle Gebiete/Bereiche wie z. B. Natur, Kunst, Musik, Sport an die Menschen ohne Pflicht herangeführt werden können oder von sich aus kommen - die einfach da sind: Bürgerhäuser weiter für Bürger, Ausbau Kinder- und Jugendtreffpunkte, Spiel-, Sport- und Bolzplätze, Seniorenbegegnungsstätten etc.

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