Die zunehmende Digitalisierung sämtlicher elementarer Lebensbereiche und ihre Auswirkungen sind ebenfalls ein Thema, dem sich die FU Wiesbaden intensiv widmen möchte. Erste Ideen werden heute hier vorgestellt, weitere werden demnächst folgen. Auch ein Austausch mit unserer zuständigen Ministerin Kristina Sinemus ist geplant.
Martina Girnus (Kreisvorsitzende Frauen Union Wiesbaden)

Als drängendste Maßnahmen hat die AG Digitalisierung folgende Themen priorisiert:

1) Der Digitalpakt für Schulen muss weiter vorangetrieben werden. Es ist notwendig alle Schülerinnen und Schüler mit Tablets auszustatten, damit alle Schülerinnen und Schüler, auch besonders die einkommensschwachen Familien, am digitalen Unterricht teilnehmen können. Denn Home-Schooling und E-Learning werden in Zukunft einen großen Anteil am modernen Schulalltag einnehmen. Vorgeschlagen für die Umsetzung ist eine Podiumsdiskussion mit der Digitalministerin Kristina Sinemus und Kultusminister Prof. Lorz.

2) Die Frauen Union wird unter der Federführung von Astrid Heller einen Kurslotsen erarbeiten und eine Vorauswahl aus bestehenden Online-Angeboten von diversen Anbietern erstellen. Besonders berücksichtigt werden sollen hierbei die Kurse, die zu einer Mitarbeit in der CDU befähigen.

3) Es ist empfehlenswert in allen Wiesbadener Seniorenheimen WLAN zur Verfügung zu stellen. Als Mindeststandart wird eine telefonische Erreichbarkeit der Bewohnerinnen und Bewohner angesehen. Ziel ist jedoch eine Erleichterung des Alltages durch Sprachsteuerungssysteme, wie z.B. Alexa. bzw. smartes Wohnen, bei dem die Steuerung verschiedener Dinge des Alltages über Sprach- oder Lichtsignale möglich sind. Dies erleichtert den Alltag der Seniorinnen und Senioren sowie die Kommunikation gerade in schwierigen Zeiten wie in der aktuellen Corona Krise. Zu diesem Punkt soll die SU um Unterstützung angefragt werden.

Alle genannten Punkte sind nur unter dem Gesichtspunkt realisierbar, dass der Glasfaserausbau in Wiesbaden stark vorangetrieben wird.

Isolde Zindel mit Freda Börgers, Astrid Heller und Rose-Lore Scholz

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