Auch wenn in der Presse die Aufgabenteilung für Stadtpolizei und Verkehrspolizei als erfolgreich organisiert gefeiert wurde, ist es dem Bürger im Bedarfsfall (!!) kaum zu vermitteln, wie der Aufgaben-Split aussieht und wer zu kontaktieren ist. Unterschiedliche Kontaktkanäle (Telefonnummern), unterschiedliche Ansprech- und Einsatzzeiten, keine Bereitschaft oder Mögtlichkeit zum Durchstellen von Telefonaten oder Aufnehmen von Vorgängen, die wohl eher in die Zuständigkeit der "anderen Polizei" fallen. Dabei ist es dem Bürger herzlich egal, welche städtische Stelle eigentlich zuständig ist. Hier bauen sich Frust und Verständnislosigkeit auf, wenn man in die telefonische Warteschleife gerät oder belehrt wird, dass die andere Truppe zuständig sei und man eine andere Nummer anrufen müsse - und just in diesem Moment auch noch interesse- und beteiligungslos die Landespolizei vorbeifährt, die doch "eigentlich hier für Recht und Ordnung sorgen müsste".
Abhilfe muss hier die Bildung einer einheitlichen Kontaktstelle sein, deren Mitarbeiter - aus öffentlichem Interesse - den Sachverhalt erkennt und den Vorgang an die "richtige" Dienststelle weitergibt (die sich - im Idealfall - dann auch noch darum kümmert). Und zwar für alle drei "Polizeidienste", die sich in der LH Wiesbaden tummeln !

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