Bei einigen Dienstleistungen ist die Stadt schon relativ gut, was den Digitalisierungsgrad betrifft (aktuell am Beispiel Kulturbeiratswahl gemerkt!).

Aufgefallen ist mir ein ziemlich aufwändiger und sehr analoger Prozess bei der Anmietung von Bürgerhäusern:
- Es gibt keinen online einsehbaren Kalender, wann ein Bürgerhaus (oder andere öffentlich anmietbare Räume wie z.B. Treff Adlerstraße) verfügbar sind.
- Man muss ein Formular ausfüllen, unterschreiben, darf es dann immerhin eingescannt einreichen.
- Rückmeldung erfolgt papierhaft inklusive der Nutzungsbedingungen.
- Einen dauerhaften Termin kann man nicht buchen, wenn nur ein Termin durch wen anders besetzt ist.

Wir haben dann mit unserem Club einen privaten Raum ausfindig gemacht und nutzen den. Da gibt es einen Online-Kalender, eine Buchungs-Software und Getränke auf Bestellung.

Bei solchen Dienstleistungen kann die Stadt besser werden: Schneller, bürgerfreundlicher, "digitaler".

Ja - und die Internetseite der Stadt ist ziemlich altbacken, auch was die "Usability" betrifft, aber... naja.

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2 Kommentare

Franz Karl Walter, 10. Mai 2020 um 12:10 Uhr

Vernünftige Digitalisierung in Stadt, Land und Bund ist wichtig. Digital anonym - ohne Vor- und Nachnamen - zu agieren, keine Verantwortung, zu übernehmen, sich vor Wünschen zu einem Gespräch zu drücken, muss verhindert werden.
Am 23.04.2020 erhielt ich z. B. eine anonyme Antwort vom Bund, die nur mit "buergerinfo@bmvi.bund.de" endete.
Compliance-Forderungen sollten erreichen, dass Bearbeiter mit Vor- und Nachnamen zu ihren Schreiben Verantwortung zu übernehmen haben.

Daniela Georgi, 22. April 2020 um 09:24 Uhr

Ich begrüße die Idee, den Prozess der Anmietung von Bürgerhäusern effektiver und onlinegestützt zu gestalten.

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